Konzept der Angehörigen

  1. Die Angehörigengruppe bietet im Rahmen der Selbsthilfe die Möglichkeit,  sich mit anderen Angehörigen von Suchtkranken über die Suchtthematik  und die damit verbundenen Probleme auszutauschen.
  2. Ziel ist nicht die therapeutische Betreuung der Angehörigen, vielmehr die Kommunikation über dieses Thema bis hin zum regen Gedanken- und Erfahrungsaustausch.
  3. Durch eine zielgerichtete Thematisierung der einzelnen  Gruppensitzungen werden verschiedene Personenkreise unterschiedlich stark angesprochen  und zur aktiven Mitarbeit angeregt.
  4. Die Moderation der Sitzungen erfolgt nicht ausschließlich durch den Gruppensprecher oder seinen Stellvertreter, sondern wird entsprechend  des Themenkataloges auch auf andere Gruppenmitglieder oder auf  geladene Gäste übertragen.
  5. Der speziellen Sensibilität der Thematik bewusst, basiert die  Gruppenarbeit auf ein absolutes Vertrauen sowie Offenheit und  Ehrlichkeit untereinander.
  6. Im Vordergrund steht die Würde des Menschen und seiner Persönlichkeit,  so dass Diskriminierung etc. in der Gruppenarbeit nichts zu suchen  haben.
  7. Ziel soll es sein, jedes einzelne Vereinsmitglied oder Nichtvereinsmitglied entsprechend seinen Möglichkeiten aktiv in die Gruppen- und  Vereinsarbeit mit einzubeziehen.
  8.  Weiterhin soll nach Möglichkeit auch ein reger Gedanken- und Erfahrungsaustausch mit den Betroffenen stattfinden, nicht zuletzt um  die Sicht des Betrachters auch um die Erfahrungen betroffener  Angehöriger zu erweitern.
  9. Zur Gewährleistung fundierter fachlicher Kompetenz in der Vereinsarbeit  wird eine enge Zusammenarbeit mit den Krankenkassen sowie mit der  CARITAS Berlin – Brandenburg, oder ähnliche Institution insbesondere  durch den Vereinsvorstand, sichergestellt.